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Augenerkrankungen
Retinopathia centralis serosa

Die Retinopathia centralis serosa ist eine Erkrankung der Netzhaut des Auges, bei der Flüssigkeit aus der Aderhaut durch ein Leck in der Bruch-Membran unter die Netzhaut tritt und sie dadurch örtlich begrenzt von der Pigmentepithelschicht abhebt. Besonders häufig sind Männer im jungen und mittleren Alter (20-50) betroffen. Das Auftreten der Retinopathia centralis serosa steht oft in Zusammenhang mit geistigem oder körperlichem Stress.

Typische Symptome sind:

  • "grauer Fleck" im Gesichtsfeld
  • Bildverzerrungen
  • Weitsichtigkeit
  • Farbwahrnehmungsstörungen.

In den meisten Fällen ist keine Therapie erforderlich, weil sich die Erkrankung in der Regel im Verlauf von zwei bis drei Monaten von selbst zurückbildet.
Bei schweren Verläufen und wiederholten Rückfällen kann eine Laser-Behandlung erwogen werden. Voraussetzung für eine solche Laserkoagulation  ist eine exzentrische Lage des Quellpunktes, den man durch eine Gefäßdarstellung mittel des Farbstoffes Fluoreszein darstellen kann. Zur Darstellung der Netzhautabhebung hat sich heute das OCT (Optische Kohärenztomografie) als medizinische Untersuchungsmethode durchgesetzt.

Die PDT (Photodynamische Therapie) ist ein weiteres Therapiekonzept, welches diskutiert wird.

Quellen:
H. Baraki, N. Feltgen, J. Roider, H. Hoerauf, C. Klatt Quelle: Springer-Verlag (2010)
Der Ophthalmologe 2010/5 publiziert am: 1.5.2010 

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