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Augenerkrankungen

Gefäßverschlüsse der Netzhaut

Gefäßverschlüsse der Netzhaut: Zentralarterienverschluss

Zentralarterienverschluß
 

Gefäßverschlüsse der Netzhaut: Zentralvenenthrombose

Zentralvenenthrombose
 

Gefäßverschlüsse im Bereich der Netzhaut sind nach der diabetischen Retinopathie die zweithäufigste Erkrankung der Gefäße des Augenhintergrundes. Embolische Prozesse, funktionelle Gefäßspasmen und mechanische Gefäßkompressionen können ebenso wie Zirkulationsstörungen oder organische Gefäßwandveränderungen Auslöser dieser Erkrankung sein. Zu den gängigsten arteriosklerosefördernden Zivilisationskrankheiten zählen Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen. Auch mangelnde Bewegung, Nikotinabusus und Gerinnungsstörungen sind in der Ätiologie des Gefäßverschlusses als Risikofaktoren einzuschätzen.

Neben der konservativen Therapieoption mittels isovolämischer Hämodilution empfehlt die Retinologische Gesellschaft als  „First-line-Therapie“ des Makulaödems bei Zentral – und Venenastverschluß mit klinisch relevanter Visusminderung zurzeit eine einmaligen intravitrealen Injektion mit den VEGF-Inhibitoren Ranibizumab oder Bevacizumab. Bei 4-6 wöchigen Kontrollen sollte die Notwendigkeit weiterer Injektionen geprüft und weitere Injektionen in Abhängigkeit vom Befund indiziert werden.
Das Dexamethason-Implantat Ozurex stellt eine zugelassene Alternative dar und ist besonders bei fehlendem Ansprechen auf VEGF-Inhibitoren oder bei chronisch-rezidivierendem Verlauf zu erwägen, da weniger Injektionen erforderlich sind.

Auch die Laserkoagulation der Netzthaut hat sich ähnlich wie bei der Behandlung der diabetischen Retinopathie im Intervall etabliert. Die Therapie dient  in erster Linie der Vermeidung von Sekundärkomplikationen und dem Erhalt des Auges und weniger der Verbesserung der Sehschärfe.
Um eine rasche Rekanalisation des verschlossenen Gefäßes zu gewährleisten und dadurch einen weiteren Zelluntergang des minderdurchbluteten Gewebes und sekundäre Komplikationen zu verhindern, ist in ausgewählten Fällen die Auftrennung der gemeinsamen Gefäßscheide (Adventitiaspaltung) bei Venenastverschlüssen und die Schlitzung der Sehnervenhülle (Optikusschlitzung) bei Zentralvenenverschlüssen in Anwendung.
 

Quellen:
Stellungnahme der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der Retinologischen Gesellschaft und des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands zur Therapie des Makulaödems beim retinalen Venenverschluss. http://www.uni-kiel.de/uak/material/statement1_2011.pdf

 

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